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Subarachnoidalblutung
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Die Subarachnoidalblutung (von griech. áŒ€ÏÎ±Ï‡ÎœÎżÎ”ÎčÎŽÎźÏ‚, „die spinnenartige Hirnhaut“, abgeleitet; siehe Spinnenhaut; SAB) ist ein krankhaftes Geschehen im Bereich des zentralen Nervensystems. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass freies Blut in den mit HirnflĂŒssigkeit (Liquor cerebrospinalis) gefĂŒllten Subarachnoidalraum gelangt. Als Arachnoidalblutung wird eine durch Zerreißen von Arterien der Arachnoidea bedingte Blutung bezeichnet; als eigenstĂ€ndige KrankheitsentitĂ€t spielt sie keine wesentliche Rolle.

Ursache fĂŒr die Subarachnoidalblutung als spezielle Form des Schlaganfalles ist in den meisten FĂ€llen das Platzen eines arteriellen GefĂ€ĂŸes aufgrund einer Missbildung. Der Zustand der freien Blutung fĂŒhrt zu Reizungen von BlutgefĂ€ĂŸen des Gehirns und der HirnhĂ€ute. Eine Anstauung von HirnflĂŒssigkeit mit Druckerhöhung im SchĂ€del (Hydrocephalus) ist typisch fĂŒr einen komplizierten Verlauf.

Die Subarachnoidalblutung geht mit plötzlichem schwerstem Kopfschmerz und Nackensteife einher. Sie kann zu kurzzeitigen Bewusstseinsstörungen, aber auch zu schweren dauerhaften Gehirnfunktionsstörungen fĂŒhren.

Contents

‱ Definition
‱ Warnblutung
‱ Diagnostik
‱ Angiografie
‱ Sonografie
‱ Therapie
‱ Literatur
‱ Weblinks

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ErkrankungshÀufigkeit, Prognose

Die Subarachnoidalblutung gehört zum Formenkreis der Apoplexien (SchlaganfĂ€lle). Sie ist fĂŒr 6 bis 10 Prozent der SchlaganfĂ€lle verantwortlich. Nach der aktuellen Studienlage kann man davon ausgehen, dass in Industrienationen etwa 10 Personen pro 100.000 Einwohner und Jahr eine Subarachnoidalblutung erleiden (Inzidenz).cite-ref-wood-1-0[1]cite-ref-pobereskin-2-0[2]cite-ref-nielsson-3-0[3] Dies entspricht ungefĂ€hr 10.000 neuen Patienten pro Jahr in Deutschland. Weltweit schwankt die Inzidenz ziemlich stark zwischen 2 (China) und 22 (Finnland) Personen pro 100.000 Einwohner und Jahr.cite-ref-ingall-4-0[4]

Die Altersverteilung der spontanen Subarachnoidalblutung unterscheidet sich von der Altersverteilung des ischÀmischen Schlaganfalles. Am hÀufigsten tritt eine SAB im Alter ab 50 Jahren auf. Sie kann aber in jedem Alter auftreten.

Frauen sind etwas hÀufiger betroffen als MÀnner.

40 Prozent der Erkrankten versterben innerhalb der ersten 30 Tage nach dem Ereignis.cite-ref-ingall-4-1[4] Von den Überlebenden bleiben 25 bis 50 Prozent schwer behindert.cite-ref-steiner-5-0[5] Ein betrĂ€chtlicher Anteil der Patienten, die eine aneurysmatische Subarachnoidalblutung ĂŒberstehen, leiden auch Jahre nach dem Ereignis noch unter beeintrĂ€chtigenden Kopfschmerzencite-ref-6[6]. Die Sterblichkeit bei Rezidivblutungen (siehe Abschnitt „klinisches Bild und Schweregradeinteilung“) betrĂ€gt 50 bis 70 Prozent.cite-ref-dgn-leitlinie-7-0[7]

Definition

Anatomische Grundlagen

Der Subarachnoidalraum umgibt Gehirn und RĂŒckenmark wie ein flĂŒssigkeitsgefĂŒlltes Kissen, in dem das Gehirn regelrecht in der GehirnflĂŒssigkeit, dem Liquor cerebrospinalis, schwimmt. Das Gehirn ist damit so gelagert, dass es weitgehend vor SchĂ€den durch ErschĂŒtterungen geschĂŒtzt ist.

Die WĂ€nde des Subarachnoidalraumes bilden außen die Spinnenhaut (lat.: Arachnoidea) und innen die weiche Hirnhaut (Pia mater).

Die Arachnoidea liegt der harten Hirnhaut (Dura mater) innen an. Sie spannt sich ĂŒber die OberflĂ€che des Gehirns, zieht aber, mit Ausnahme des InterhemisphĂ€renspalts, nicht in die einzelnen Hirnfurchen (Sulci) hinein. Von der Arachnoidea aus stĂŒlpen sich kleine gefĂ€ĂŸreiche Aussackungen (Granulationes arachnoideae; Pacchioni-Granulationen, benannt nach dem italienischen Anatom Antonio Pacchioni, der sie 1705 erstmals beschriebencite-ref-8[8] hatte) in die mit venösem Blut gefĂŒllten Sinus der harten Hirnhaut. Sie dienen der Regulation der Liquormenge und nehmen ĂŒberschĂŒssigen Liquor auf. Die Arachnoidea ist mit feinen FĂ€den mit der Pia mater verbunden.

Die Pia mater liegt unmittelbar der GehirnoberflÀche auf und folgt ihr in alle Furchen.

Der Subarachnoidalraum beherbergt auch die versorgenden BlutgefĂ€ĂŸe (Arterien und Venen). Es handelt sich um einen schmalen Spaltraum, der an einigen Stellen (zum Beispiel im Bereich der Hirnbasis) zu Zisternen erweitert ist. In den Erweiterungen des Subarachnoidalraums und im InterhemisphĂ€renspalt sammelt sich das Blut hĂ€ufig und ist dann mit bildgebenden Verfahren (Computertomografie) an typischen Mustern erkennbar.

Ursache, Risiken und Verlauf der Blutung

Eine Blutung im sonst gesunden Gehirn entsteht in der Regel an besonderen Schwachstellen des GefĂ€ĂŸsystems. Das sind vor allem zerebrale Aneurysmen. Es handelt sich dabei um sackförmige Aufweitungen arterieller GefĂ€ĂŸwĂ€nde, die zu einer WandverdĂŒnnung im betroffenen Bereich fĂŒhren.

Zumeist sind Aneurysmen angeboren. Sie treten dann vorwiegend an Orten erhöhter Belastung durch den Blutstrom auf. Insbesondere Gabelungsstellen von Arterien sind aufgrund von Wirbelbildungen und Ă€hnlichen hĂ€modynamischen Faktoren gefĂ€hrdet. Betroffen sind dann vor allem GefĂ€ĂŸabschnitte, die durch Arteriosklerose oder entzĂŒndliche Arterienkrankheiten verĂ€ndert sind. Deutlich seltener können Aneurysmen auch im Laufe des Lebens erworben werden. Ein gehĂ€uftes Auftreten findet man bei fibromuskulĂ€rer Dysplasie, polyzystischer Nierenerkrankung sowie bei Bindegewebserkrankungen wie dem Marfansyndrom.

Im Falle einer Subarachnoidalblutung hĂ€lt dieser dĂŒnne Wandabschnitt der Belastung eines sonst durchaus tolerierten Blutdruckanstieges nicht mehr stand und das GefĂ€ĂŸ platzt an dieser Stelle.

HauptsĂ€chlich sind GefĂ€ĂŸe betroffen, die den Circulus arteriosus cerebri (Willis) bilden. Dieses GefĂ€ĂŸsystem an der Gehirnbasis verbindet die grĂ¶ĂŸten hirnversorgenden Arterien miteinander.

Rupturen (Einrisse) von Aneurysmen der Hirnbasis sind bei 80 % der Erkrankungen Ursache der Subarachnoidalblutung; außerdem kommen Angiome (gutartige GefĂ€ĂŸmissbildungen) und arteriovenöse Fehlbildungen vor. In 5–10 % aller FĂ€lle kann keine Blutungsquelle gefunden werden.cite-ref-dgn-leitlinie-7-1[7]

Die Blutungen treten gewöhnlich nach Situationen mit kurzzeitiger Blutdruckerhöhung auf, etwa DefĂ€kation (Absetzen des Stuhles), körperliche Anstrengung, Heben schwerer Lasten oder Geschlechtsverkehr. Allerdings können Aneurysmarupturen auch in völliger Ruhe und spontan geschehen. Subarachnoidalblutungen treten gehĂ€uft im höheren Lebensalter und bei Schwangerschaften auf. Als erwiesene Risikofaktoren fĂŒr eine Ruptur sind ein erhöhter Blutdruck sowie das Rauchen anerkannt.

Im Unterschied zur Erstblutung, die nur anhand ihrer Ergebnisse bekannt wird, sind wiederkehrende Blutungen einer ursÀchlichen Therapie zugÀnglich. Die Vermeidung dieser Rezidivblutungen ist das Ziel der schnellen Diagnostik und operativen Therapie.

In einigen FĂ€llen fĂŒhren UnfĂ€lle (SchĂ€del-Hirn-Traumata) zu einer Subarachnoidalblutung. Dabei ist aber derzeit nicht mit Sicherheit zu sagen, ob die Ursache der Blutung nicht auch hier im Einreißen einer Missbildung (zum Beispiel Aneurysma) liegt. Im November 2014 verstarb der australische Cricketprofi Philip Hughes an den Folgen einer Subarachnoidalblutung, ausgelöst durch einen Riss der Arteria vertebralis, nachdem er wĂ€hrend eines Cricketspiels von einem Ball am Kopf getroffen wurde.cite-ref-9[9]

Komplikationen

Die gefĂŒrchteten Folgen einer Subarachnoidalblutung sind:

1. wiederholte Blutung (so genannte Rezidivblutung)
2. lokale GefĂ€ĂŸverengungen (Vasospasmus)

Rezidivblutung

Die meisten schweren Subarachnoidalblutungen beruhen auf Mehrfachereignissen. Starken Blutungen gehen meist kleinere voraus; jeder Blutung können weitere folgen. Die Ursache fĂŒr diese Rezidivblutungen liegt in der Tatsache begrĂŒndet, dass die GefĂ€ĂŸmissbildung, die zu der vorhergehenden Blutung gefĂŒhrt hat, weiter existiert, sofern keine entsprechende Therapie durchgefĂŒhrt wurde. Etwa 35 % der Nachblutungen treten in den ersten drei Stunden auf, bis zu 49 % innerhalb der ersten sechs Stunden. 60 % der Patienten, die eine Nachblutung erlitten, starben in den ersten drei Monaten. Am hĂ€ufigsten treten Nachblutungen innerhalb der ersten drei Tage nach dem Initialereignis auf. Ihre HĂ€ufigkeit liegt bei optimaler medizinischer Versorgung bei rund 7 %.cite-ref-naidech-10-0[10]

Vasospasmus

Die Subarachnoidalblutung fĂŒhrt zu einer Reizung von BlutgefĂ€ĂŸen. Das Resultat ist eine aktive Verengung (GefĂ€ĂŸ- oder Vasospasmus) der betroffenen GefĂ€ĂŸe (vor allem vermittelt durch lokal sezernierte vasoaktive Substanzen wie Serotonin oder Prostaglandin). Damit kommt es zu einer Minderversorgung des Hirngewebes mit Sauerstoff. Die Folge kann einerseits ein ischĂ€mischer Schlaganfall sein, der in AbhĂ€ngigkeit von Dauer und GrĂ¶ĂŸe des betroffenen Bereiches zu bleibenden HirnfunktionsschĂ€digungen fĂŒhrt. Auf der anderen Seite fĂŒhren spĂ€ter einsetzende, generalisierte Vasospasmen zur Mangelversorgung des gesamten Gehirns.

Der Vasospasmus ist die bestimmende EinflussgrĂ¶ĂŸe auf das Behandlungsergebnis. Er tritt mit einer HĂ€ufigkeit von 40 bis 60 Prozent bei Subarachnoidalblutungen auf. 1/3 der Spasmen wird erst an seinen Folgen sichtbar (DIND = delayed ischemic neurological deficit).cite-ref-steiner-5-1[5] Der FrĂŒherkennung dieser ZustĂ€nde dient die transkranielle Dopplersonografie (siehe unten). Vasospasmen treten in der Regel innerhalb von 4 bis 14 Tagen – mit einem hĂ€ufigen Peak zwischen Tag 8 und 12 – nach dem Initialereignis auf.

Die Ursache des Vasospasmus ist bisher nicht eindeutig geklĂ€rt. Zum einen wird er auf die Wirkung von Substanzen zurĂŒckgefĂŒhrt, die beim Zerfall der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) freiwerden. Diese Substanzen sollen gefĂ€ĂŸverengend (vasokonstriktorisch) auf gesunde GefĂ€ĂŸe wirken (Endotheline, Prostaglandine). Es ist aber auch eine Wirkung im Sinne der Blockade gefĂ€ĂŸerweiternder (vasodilatierender) Stoffe (Substanz P) vorstellbar. Eine wichtige Rolle spielt das freiwerdende HĂ€moglobin, das das zur Aufrechterhaltung des normalen GefĂ€ĂŸkalibers notwendige NO bindet. Diese Eigenschaft wird als NO-scavenging bezeichnet. Der resultierende NO-Mangel trĂ€gt zur Verengung der Arterien bei. Zum anderen werden auch örtliche EntzĂŒndungsreaktionen verantwortlich gemacht, wofĂŒr die Aktivierung des Komplementsystems spricht.

Wenn das Blut auch die Pia mater (weiche Hirnhaut) durchdringt (etwa durch einen Einriss), dann entsteht zusĂ€tzlich eine Einblutung in das Hirngewebe (so genannte parenchymatöse Einblutung). Der Krankheitsverlauf wird dadurch noch komplizierter, ein Dauerschaden wahrscheinlicher und grĂ¶ĂŸer.

Hydrocephalus

Durch die Funktionsstörung der Pacchioni-Granulationen (Granulationes arachnoideae), den Verschluss des Aquaeductus und der Austrittsstellen des IV. Ventrikels kann es zur Anstauung der HirnflĂŒssigkeit (Hydrocephalus, „Wasserkopf“) kommen. Da der Liquor dauernd nachgebildet wird, kommt es einerseits zu einem MissverhĂ€ltnis zwischen dem Raumbedarf von Hirnmasse, normalem Blutvolumen und HirnflĂŒssigkeit und andererseits dem Raumangebot des knöchernen SchĂ€dels. Dadurch steigt der Druck in der SchĂ€delhöhle, was zu komplexen HirnschĂ€den (zum Beispiel durch Einklemmungen von Hirnteilen an den Falten [falx] der Dura mater) fĂŒhren kann. Je nach Ursache unterscheidet man einen aresorptiven (Pacchioni-Granulationen) und occlusiven (Aquaeductus, Austrittsstellen des IV. Ventrikels) Hydrocephalus.cite-ref-dgn-leitlinie-7-2[7]

Der Hydrocephalus entsteht manchmal sofort nach subarachnoidaler Einblutung, manchmal aber auch Tage spÀter. Er ist im Computertomogramm (CT) sehr gut darstellbar. Da ein Hydrocephalus sehr gefÀhrlich ist, muss bei dieser Verdachtsdiagnose sofort ein CT angefertigt werden. Ein Hydrocephalus entwickelt sich innerhalb der ersten 3 Wochen nach dem Initialereignis.

HyponatriÀmie

Bei 30 % der Patienten kommt es ĂŒber eine erhöhte Natriumausscheidung zu einem Natriummangel im Blut (HyponatriĂ€mie). Die Ursache ist wahrscheinlich die mechanische Irritation des Hypothalamus mit der Folge erhöhter Sekretion von antidiuretischem Hormon (SIADH). Bei Werten unter 125 mmol/l Serum treten reversible neurologische Symptome auf. Antidiuretisches Hormon fĂŒhrt zur Na+ Sekretion und H2O RĂŒckresorption in der Niere und somit zu einer VerdĂŒnnungshyponatriĂ€mie.

Das Problem liegt in der Behandlung der HyponatriĂ€mie. Ein zu rascher Ausgleich der Natriumwerte kann zur zentralen pontinen Myelinolyse mit Verlust von Nervengewebe im Bereich von Hirnstammstrukturen fĂŒhren. GrĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr die Entwicklung einer HyponatriĂ€mie besteht zwischen dem 4. und 14. Tag nach Initialereignis.

Klinisches Bild und Schweregradeinteilung

Die drei Leitsymptome der Subarachnoidalblutung sind:

1. plötzlich einsetzender vernichtender Kopfschmerz (sogenannter „Donnerschlag-Kopfschmerz“)
2. gefolgt von kurzer oder lÀnger anhaltender Bewusstseinsstörung bis Bewusstlosigkeit (50 % der FÀlle)
3. Nackensteifigkeit (Meningismus)

Das Gehirn an sich ist nicht schmerzempfindlich, dafĂŒr die Arterien und die HirnhĂ€ute. Der typische plötzliche, als vernichtend empfundene Kopfschmerz lĂ€sst sich durch die Ruptur des GefĂ€ĂŸes und die Reizung der benachbarten GefĂ€ĂŸe sowie der HirnhĂ€ute erklĂ€ren.

Der Schmerz kann sich auch an anderen Stellen manifestieren. So zeigt er sich in seltenen FĂ€llen im Bereich der Brust, der WirbelsĂ€ule oder auch der Beine. Wahrscheinlich ist dafĂŒr die Ausbreitung des Blutes im Subarachnoidalraum verantwortlich.

Die Bewusstseinsstörungen und die Bewusstlosigkeit sind dagegen eher unspezifische Reaktionen des Gehirns auf den Stimulus. Ausfallserscheinungen von Hirnnerven oder fokale (auf eine bestimmte Region des Gehirns bezogene) epileptische AnfÀlle sind in der akuten Situation selten. Solche Varianten sind aber Auslöser gelegentlicher Fehldiagnosen.

Der Meningismus, als drittes Leitsymptom, ist Ausdruck der Reizung der HirnhĂ€ute. Dabei reagiert die Dura mater des Halsbereiches schmerzhaft auf Dehnung, was durch passive Neigung des Kopfes geprĂŒft werden kann. Bei schweren VerlĂ€ufen kommt es zu einer spontanen KopfĂŒberstreckung nackenwĂ€rts und HohlrĂŒckenbildung (Opisthotonus).

Eine Sehverschlechterung wird beim Terson-Syndrom beobachtet, eine Glaskörpereinblutung, die 10 bis 20 Prozent der Patienten betrifft.

Bei einer Subarachnoidalblutung treten auch gehĂ€uft Herzsymptome auf. EKG-VerĂ€nderungen sowie Herzrhythmusstörungen sind vielfach neurogen verursacht, d. h., dass die SchĂ€digung des Gehirns eine fehlerhafte Regulation der Herzaktion bewirkt. Überdurchschnittlich hĂ€ufig werden auch Einblutungen in den Herzmuskel sowie Herzinfarkte gefunden. Vermutet wird dabei eine Funktionsstörung des Hypothalamus, einem wichtigen Regulationszentrum im Gehirn. Diese Änderungen fĂŒhren zu einer vermehrten AusschĂŒttung von Katecholaminen, was eine Verengung von GefĂ€ĂŸen bewirkt. Im Herzmuskel kommt es dadurch zu einer Minderversorgung mit Sauerstoff und den genannten Folgen.cite-ref-pine-11-0[11]

Warnblutung

Bei ungefĂ€hr 25 Prozent der Patienten mit einer schweren Subarachnoidalblutung können auch Warnblutungen nachgewiesen werden. Die betroffenen Patienten berichten ĂŒblicherweise von plötzlich auftretenden, Ă€ußerst starken Kopfschmerzen („wie noch nie“), die vielfach auch angstauslösend sein können. Nach kurzer Zeit gehen sie in einen andauernden Kopf- oder Nackenschmerz ĂŒber, der in der Regel nicht weiter bedrohlich empfunden wird. Die Schmerzen werden von einer gering ausgeprĂ€gten Nackensteifigkeit begleitet. Diese Art von Warnblutung entspricht dem Grad I nach Hunt und Hess (siehe Tabelle unten).

Das Problem dieser Warnblutungen besteht in erster Linie im richtigen Erkennen. Vielfach werden die Beschwerden von Patienten, aber auch von Ärzten als MigrĂ€ne, außerordentliche psychische Belastung oder gar als WirbelsĂ€ulenschmerz fehlgedeutet und auch falsch behandelt. Innerhalb von 14 Tagen folgt meistens eine deutlich schwerere Rezidiv-Subarachnoidalblutung.

FrĂŒhzeitig und richtig erkannt, könnte in vielen FĂ€llen den Patienten rechtzeitig und effizienter geholfen werden.

Schweregradeinteilung

Die Schweregradeinteilung der Subarachnoidalblutung erfolgt gemĂ€ĂŸ der Einteilung der WFNS (World Federation of Neurological Surgeons) oder nach HUNT und HESS (siehe Tabelle), die gut mit dem weiteren Krankheitsverlauf korreliert.

Bei der Glasgow Coma Scale handelt es sich um eine Schweregradeinteilung bei SchĂ€del-Hirn-Verletzungen. Es ist vorteilhaft, beide Schweregradeinteilungen gegenĂŒberzustellen, da die Glasgow Coma Scale im Gegensatz zur WFNS im Notdienst sehr hĂ€ufig angewendet und die Korrelation dadurch offensichtlich wird.

Entscheidend fĂŒr die Schwere einer Subarachnoidalblutung ist die Dauer der Bewusstlosigkeit. In den meisten FĂ€llen erwachen die Patienten nach kĂŒrzerer Zeit. 15 bis 20 Prozent der Patienten verbleiben jedoch im Koma.

Diagnostik

Grundlage der Diagnostik ist wie bei jeder anderen Erkrankung die Beurteilung des klinischen Bildes einschließlich der SchweregradeinschĂ€tzung.

Als technische Hilfsmittel haben sich die bildgebenden Verfahren


bewÀhrt.

Außerdem sind die

‱ Sonografie (als transkranielles Dopplerverfahren) und die

etabliert. Die beiden zuletzt genannten Methoden liefern Funktionsbeschreibungen.

Computertomografie

Die Computertomografie (CT) des Kopfes (cCT) ist die derzeit schnellste Methode zur Diagnose einer Subarachnoidalblutung. Sie hat die höchste SensitivitĂ€t (100 Prozent am ersten Tag der Blutungcite-ref-krings-12-0[12]) und SpezifitĂ€t aller bildgebenden Verfahren und ist unter modernen Bedingungen – unter Verwendung eines Spiral-CT mit geringen Belastungen – fĂŒr den Patienten schnell und sicher durchfĂŒhrbar. In 70 Prozent der FĂ€lle lĂ€sst sich schon in einer ersten Aufnahme die Blutungsquelle vermuten. CT-Untersuchungen sollten sofort erfolgen. Bei derartigem Vorgehen wird rasches therapeutisches Handeln ermöglicht, da eine Nachblutung lebensgefĂ€hrlich wĂ€re und deshalb vermieden werden muss. Die Einteilung nach Fishercite-ref-13[13] erlaubt eine Klassifikation der computertomografischen Morphologie:

‱ Grad 1: kein Hinweis auf Blutung
‱ Grad 2: Subarachnoidalblutung von weniger als 1 mm Breite
‱ Grad 3: Subarachnoidalblutung von mehr als 1 mm Breite, jedoch ohne Ventrikeleinbruch
‱ Grad 4: Subarachnoidalblutung jeder Breite mit Ventrikeleinbruch (IVH) oder Ausdehnung ins Gehirnparenchym

Angiografie

Die zerebrale Angiografie wird als Standardmethode gefĂŒhrt; sie ist ein an Kontrastmittel gebundenes Verfahren der GefĂ€ĂŸdarstellung unter Einsatz von Röntgenstrahlung. Bei hoher SensitivitĂ€t muss sie aber in den ersten Stunden durchgefĂŒhrt werden, da anschließend das Aneurysma als Blutungsquelle verschlossen werden muss, um einen therapeutischen Nutzen zu erlangen. Diese seit langem ausgereifte Methode gilt in ihrer Sonderform, der digitalen Subtraktionsangiografie, den virtuellen GefĂ€ĂŸdarstellungsverfahren von Computertomografie und Kernspin in der diagnostischen Aussagekraft derzeit noch ĂŒberlegen. Letztere sind jedoch meist schneller erhĂ€ltlich und fĂŒr den Patienten weniger belastend.

Sonografie

Dem Ziel der EinschĂ€tzung des Vasospasmus dient die transkranielle Dopplersonografie. Die Methode ist als Ultraschallverfahren so gut wie frei von Nebenwirkungen. Sie soll in den ersten zehn Tagen nach der akuten Blutung tĂ€glich zum Einsatz kommen, um auch Vasospasmen zu erkennen, die anfĂ€nglich symptomfrei verlaufen (DIND – siehe oben).cite-ref-dgn-leitlinie-7-3[7]

Im Dopplerverfahren wird anhand der Reflexion an den sich bewegenden Blutzellen die Fließgeschwindigkeit des Blutes ermittelt. WĂ€hrend Fließgeschwindigkeiten unter 100 cm/s als normal gelten, werden Werte ĂŒber 160 cm/s als kritisch eingeschĂ€tzt.

Lumbalpunktion

Die klassische Lumbalpunktion mit Entnahme von Liquor ist hoch sensitiv. Schon nach Minuten ist bei einer Subarachnoidalblutung im Gehirn Blut im Liquor im Bereich der LendenwirbelsÀule nachweisbar. Dieser Befund beweist die Subarachnoidalblutung rein qualitativ, die Lokalisation der Blutung ist damit nicht ermittelbar.

Bei dieser invasiven Methode besteht das Risiko, dass durch die Manipulation (Leck in der lumbalen Dura mater) und deren Folgen unkontrolliert Liquor verloren geht. In der Folge kann es zu einem Unterdruck in den Hirnkammern kommen. Dieses Druckverlustsyndrom ist mit weiteren SchÀdigungsmöglichkeiten des Gehirns verbunden. Eine Lumbalpunktion sollte deshalb nur dann erfolgen, wenn das Computertomogramm kein Ergebnis bringt, die Symptome des Patienten aber eindeutig auf eine Subarachnoidalblutung hinweisen.

Zu beachten ist weiterhin, dass wĂ€hrend der Lumbalpunktion selbst kleine Blutungen auftreten können, die aber unwesentlich sind. Sie können jedoch den Liquor blutig verfĂ€rben und eine Subarachnoidalblutung vortĂ€uschen. Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) zerfallen im Liquor und geben damit das sonst an sie gebundene HĂ€moglobin frei. Dieser Vorgang ist abhĂ€ngig von der abgelaufenen Zeit. Erythrozyten, die im Falle einer Subarachnoidalblutung im SchĂ€del freigesetzt werden, sind im Liquor des Lumbalbereiches nicht mehr nachweisbar, dafĂŒr aber ihre Farbstoffe. Um Blut aus einem geplatzten HirngefĂ€ĂŸ von frischem Blut (bei der Punktion entstanden) zu unterscheiden, muss der blutige Liquor zentrifugiert werden, um alle zellulĂ€ren Bestandteile entfernen zu können. Sollte der Liquor danach noch eine VerfĂ€rbung aufweisen (sogenannter xanthochromer Überstand) wĂ€re die Diagnose bestĂ€tigt.

Therapie

Erste Àrztliche Hilfe

Im Folgenden werden nur Therapierichtlinien beschrieben, die in ihrer wissenschaftlichen Ausgereiftheit den Kriterien der evidenzbasierten Medizin genĂŒgen oder in die Leitlinien der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften aufgenommen wurden. Damit handelt es sich um diejenigen Methoden, die das Überleben und das Outcome eines betroffenen Patienten nachweisbar und wirkungsvoll verbessern. Sie stellen den gegenwĂ€rtigen Stand der medizinischen Handlungsroutine dar.

Die Subarachnoidalblutung erfordert meistens Beobachtungs- und Behandlungsmethoden der Intensivmedizin.

PrimĂ€r folgt die Therapie den unspezifischen Zielen der Stabilisierung des Allgemeinzustandes. Von Seiten der Atmung muss eine Hyperkapnie (CO2-Erhöhung im Blut durch unzureichende Atmung) vermieden werden, da sie zur Hirndruckerhöhung fĂŒhren kann. Deshalb wird die Entscheidung fĂŒr eine Beatmung großzĂŒgig getroffen. Eine maschinelle Hyperventilation ist dabei jedoch ebenfalls zu vermeiden, da hierdurch zwar kurzfristig der intrakranielle Druck durch zerebrale Vasokonstriktion gesenkt wird, die damit einhergehende Minderperfusion jedoch zu ischĂ€mischen Hirnparenchymnekrosen fĂŒhren kann.

Zielgerichtete Verfahren verfolgen die Ziele:

1. Vermeidung einer Rezidivblutung
2. Behandlung des Hydrocephalus
3. Vorbeugung und Behandlung des Vasospasmus

Vermeidung einer Rezidivblutung

Es haben sich das Clipping und das Coiling bewĂ€hrt. Die Methodenwahl hĂ€ngt neben der VerfĂŒgbarkeit vor allem von den spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen Aneurysmas (Erreichbarkeit, Form, Weite des Aneurysmahalses, Ursprung von GefĂ€ĂŸen) ab:

1. Clipping (Verschluss durch eine Klemme) des Aneurysmas als neurochirurgischer Eingriff, um ein Nachbluten zu unterbinden
2. Coiling des Aneurysmas als interventionelle radiologische Methode ĂŒber einen intravasalen Katheter. Beim Coiling wird eine feine Platinspirale in den Aneurysmasack eingefĂŒhrt. Damit werden GerinnungsvorgĂ€nge initiiert, die ĂŒber die Fibrinbildung und bindegewebige Umwandlung zu einer Verödung des Aneurysmas fĂŒhren.

Beide Methoden, Clipping oder Coiling, erfolgen fĂŒr gewöhnlich in den ersten 72 Stunden nach Blutung oder erst 10 Tage spĂ€ter, da die GefĂ€ĂŸe in der Zwischenzeit besonders empfindlich reagieren und die Entwicklung von GefĂ€ĂŸspasmen wahrscheinlich ist.

Die chirurgische Therapie ist mit hoher Evidenz zur Prophylaxe von Rezidivblutungen geeignet.cite-ref-dgn-leitlinie-7-4[7]

Das Coiling bietet den Vorteil, dass man fĂŒr den Patienten schonender zu den betroffenen GefĂ€ĂŸstellen vordringen kann, ohne dass, abhĂ€ngig von der Lage des Aneurysmas, der SchĂ€del eröffnet und Hirngewebe verletzt oder entfernt werden muss. Es ist auch zur Prophylaxe von asymptomatischen Aneurysmen geeignet.

Vorbeugung und Behandlung des Vasospasmus

In den aktuellen Leitlinien zur Behandlung der SAB wird bei allen Patienten die Gabe des Kalziumantagonisten Nimodipin empfohlen.cite-ref-dgn-leitlinie-7-5[7] Calcium-Antagonisten relaxieren prĂ€kapillĂ€re Sphinkteren, also muskelstarke Teile von arteriellen GefĂ€ĂŸen. Sie wirken damit dem Vasospasmus bei der Subarachnoidalblutung entgegen. Der Calcium-Antagonist Nimodipin reichert sich durch seine besonders hohe Fettlöslichkeit stark im Gehirn an und ist deshalb zur Behandlung der Subarachnoidalblutung geeignet. Bei prophylaktischer Gabe wird Nimodipin idealerweise in Tablettenform verabreicht. Ein Zermörsern zur Gabe ĂŒber eine Magensonde schrĂ€nkt die Wirkung ein. Falls nicht anders möglich kann Nimodipin auch intravenös verabreicht werden.cite-ref-dgn-leitlinie-7-6[7]

Der Blutdruck sollte bei nicht-versorgter Aneurysmablutung bei einem arteriellen Mitteldruck von 60 bis 90 mmHg gehalten werden, was einem hoch-normalen Blutdruck entspricht. Weiterhin ist ein normaler FlĂŒssigkeitshaushalt anzustreben (NormovolĂ€mie). Körpertemperatur, Blutzuckerwerte und Blutsalze sollten im Normbereich gehalten werden.

Die sogenannte Triple-H-Therapie wird nach den aktuellen Leitlinien nur dann empfohlen, wenn trotz der vorbeugenden Maßnahmen, Vasospasmen mit neurologischen AusfĂ€llen entstehen:

1. HypervolÀmie
2. Hypertonie
3. HĂ€modilution

Die 3H-Therapie verfolgt das Ziel, die gestörte Durchblutung des geschĂ€digten Hirngewebes mittels eines hohen inneren GefĂ€ĂŸdurchsatzes zu verbessern. Dazu wird der Fluss (HypervolĂ€mie) sowie der innere Druck der GefĂ€ĂŸe erhöht (Hypertonie) und die ViskositĂ€t (ZĂ€higkeit) des Blutes durch Verminderung des Erythrozytenvolumens („BlutverdĂŒnnung“ (HĂ€modilution)) erniedrigt. Das Verfahren erfordert strengste Überwachung, um eine ÜberwĂ€sserung des Organismus mit Auswirkungen auf Gasaustausch (Atmung, Lungenfunktion) und Kreislaufsystem in vertretbaren Grenzen zu halten.

Weiterhin kann versucht werden mittels Angiographie die Vasospasmen darzustellen und durch Ballondilatation und/oder intraarterielle Gabe von gefĂ€ĂŸerweiternden Substanzen die Vasospasmen zu verringern. Diese Verfahren werden aber nicht generell fĂŒr alle Patienten empfohlen, so dass in jedem einzelnen Fall durch erfahrene Behandler anhand von Ort und Ausmaß der Spasmen darĂŒber entschieden werden muss.

Nach aktuellem Stand der Forschung haben folgende Therapien keine erwiesene Wirkung und sollten nicht mehr bzw. noch nicht eingesetzt werden: BlutplÀttchenhemmer, Tirilazad, Magnesium, Kortikosteroide, Erythropoietin und Clazosentan. Statine befinden sich noch weiterhin in der Erprobung.cite-ref-dgn-leitlinie-7-8[7]

Behandlung des Hydrocephalus

Außer regelrechter intensivmedizinischer Versorgung mit Sicherung des Gasaustausches (Beatmung) bleibt die Anlage eines Ventrikelkatheters Methode der Wahl. Mit dem Katheter wird ĂŒberschĂŒssiger Liquor aus dem Ventrikelsystem (Gehirnkammern) nach außen abgeleitet.

30 % der Patienten leiden auch spĂ€ter unter Hydrocephalus. In diesen FĂ€llen kann der Liquor ĂŒber ein dauerhaft implantiertes Shunt-System zum Beispiel in das Bauchfell abgeleitet werden.

Literatur

‱ Klaus Poeck, Werner Hacke: Neurologie. 11. Auflage. Springer, Berlin 2001, ISBN 3-540-41345-6.
‱ S1-Leitlinie Subarachnoidalblutung der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Neurologie. In: AWMF online (Stand 2012)

Ă€ltere Literatur:

‱ Immo von Hattingberg: Arachnoidalblutungen und Subarachnoidalblutungen. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 1321.

Weblinks

Commons

: Subarachnoidalblutung

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Wiktionary: Subarachnoidalblutung

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

cite-note-wood-11. ↑ M. J. Wood, A. M. Nowitzke: Epidemiological aspects of spontaneous subarachnoid haemorrhage in Queensland, Australia. In: J Clin Neurosci. (2005); 12(7), S. 770–774.
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cite-note-ingall-44. ↑ T. Ingall u. a.: A multinational comparison of subarachnoid hemorrhage epidemiology in the WHO MONICA stroke study. In: Stroke. (2000); 31(5), S. 1054–1061.
cite-note-steiner-55. ↑ H. H. Steiner, G. Ranaie: Die akute Subarachnoidalblutung. In: Eckart, Forst, Burchardi (Hrsg.): Intensivmedizin. ecomed, 2004, ISBN 3-609-20177-0.
cite-note-66. ↑ Torge Huckhagel, Regine Klinger, Nils Ole Schmidt, Jan Regelsberger, Manfred Westphal, Patrick Czorlich: The burden of headache following aneurysmal subarachnoid hemorrhage: a prospective single-center cross-sectional analysis. In: Acta Neurochirurgica. Band 162, Nr. 4, April 2020, ISSN 0001-6268, S. 893–903, doi:10.1007/s00701-020-04235-7, PMID 32016589, PMC 7066282 (freier Volltext) – (springer.com [abgerufen am 29. Dezember 2024]).
cite-note-dgn-leitlinie-77. ↑ Leitlinie Subarachnoidalblutung der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Neurologie. In: AWMF online (Stand 10/2005)
cite-note-88. ↑ Barbara I. Tshisuaka: Pacchioni, Antonio. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): EnzyklopĂ€die Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1087.
cite-note-99. ↑ Phillip Hughes: Doctors reveal condition 'incredibly rare' with only one other case resulting from cricket ball ever reported. In: ABC News. Abgerufen im 1. Januar 1
cite-note-naidech-1010. ↑ A. M. Naidech u. a.: Predictors and impact of aneurysm rebleeding after subarachnoid hemorrhage. In: Arch Neurol. (2005); 62(3), S. 410–416.
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